Hautarzt Zentrum

Heuschnupfen - Pollenallergie

Was ist Heuschnupfen?

Etwa 16% der erwachsenen Bevölkerung sind von Heuschnupfen betroffen. Es handelt sich dabei um eine allergische Reaktion auf Bestandteile von Blütenstaub. Wenn die entsprechenden Bäume, Sträucher oder Gräser blühen gelangen die Pollen auf die Schleimhäute der betroffenen Personen und lösen dort eine Überreaktion aus. Es kommt zur Freisetzung bestimmter Botenstoffe, was dann die typischen Symptome hervorruft: laufende Nase, Niesreiz, Augentränen und Juckreiz der Augen, Hustenreiz und evtl. Asthma. Bei einigen Patienten können auch sog. Kreuzreaktionen zu Lebensmitteln bestehen, die zu Juckreiz und Schwellungen an der Mundschleimhaut führen (z. B. Haselnüsse, Kern- und Steinobst, Karotten, Kiwi)

Welche Auslöser gibt es?

Das Jahr startet mit dem Pollenflug von Hasel und Erle. Aufgrund des milden Winters gab es bereits im letzten Dezember erste Haselpollen! Es folgt die Birke im März / April und ab Mai bis zum Frühherbst fliegen die Pollen von Gräsern, Roggen und Kräutern wie Beifuß. Neben diesen saisonalen Allergien gibt es auch noch Reaktionen auf ganzjährige Allergene wie Hausstaubmilben und Tiere.

Wie wird die Allergie diagnostiziert?

Wichtige Hinweise liefert die genaue Erhebung der Krankengeschichte, zusätzlich erfolgt ein Hauttest (Pricktest) und / oder Bluttest zur Eingrenzung der auslösenden Allergene.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Bei akuten Symptomen kommen antiallergische Nasensprays, Augentropfen und Tabletten zum Einsatz. Sinnvoll ist die Planung einer sog. Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie), bei der das Immunsystem an die Allergene gewöhnt wird und somit die Ursache der Allergie behandelt werden kann. Auf diese Weise kann auch der Entstehung von Asthma entgegengewirkt werden. Je nach auslösendem Allergen stehen Injektionslösungen, Tropfen oder Tabletten zur Verfügung.

Wir beraten Sie gerne zum Thema Allergie!

 

 

Injektionslipolyse - "Fettweg-Spritze"

Fettgewebe ist eine Struktur der Unterhaut mit eigenständigem Stoffwechsel und unterschiedlichem Auf- und Abbau. Viele Menschen haben Fettdepots an kosmetisch ungünstigen Stellen, die im Rahmen von Diäten und Sport nicht zu reduzieren sind. Mit der Injektionslipolyse haben wir nun eine Therapie an der Hand, mit der wir auf gut verträgliche und nebenwirkungsarme Weise unerwünschte Fettpölsterchen in umschriebenen Regionen abschmelzen können.
Hierzu wird ein Naturprodukt, Lezithin aus der Sojabohne, mit feinen Nadeln direkt in die betroffene Fettansammlung injiziert. Nach Verabreichung der Lösung kommt es dann zum Abschmelzen der Fettzellen und zur Verstoffwechselung der Fette. Die darüber liegende Haut zieht sich zusammen und es entsteht eine glatte gleichmäßige Hautoberfläche. Unmittelbar nach der Behandlung kann es eine vorübergehende Rötung, Schwellung und Blutergüsse an den behandelten Stellen geben. Gesundheitliche Risiken entstehen durch die Behandlung nicht.
Der Eintritt der Wirkung und das erwünschte Ergebnis brauchen Zeit und Geduld. In der Regel sind 2-4 Behandlungen im Abstand von 8 Wochen notwendig.

Die Injektionslipolyse dient zur Verbesserung der Körperkontur, sie ist allerdings kein Mittel zur Gewichtsabnahme.

Behandelbare Regionen sind:

• Gesicht (Doppelkinn, Wangen, Hängebäckchen)
• Körperstamm (Bauch, Rückenpartien, Gesäß)
• Oberschenkel, Oberarme, Reiterhosen
• Lipome
• Cellulite (in Kombination mit Mesotherapie)

Die von uns verwendete Therapielösung basiert auf der empfohlenen Zusammensetzung des Netzwerkes Lipolyse, einem Zusammenschluss zertifizierter Ärzte, die besondere Kenntnisse zur Durchführung der Lipolyse erworben haben. Wir sind Mitglied des internationalen Netzwerkes Lipolyse, das mehrere hunderttausend Anwendungen durchgeführt hat.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

 

 

 

 

Priv.-Doz. Dr. med.
Esther Coors

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